von gbs und IBKA
verfolgt das Ziel, dem Betriebsverfassungsgesetz und dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz auch in kirchlichen Einrichtungen Gültigkeit zu verschaffen.
Antidiskriminierungs- Bestimmungen müssen auch in kirchlichen Einrichtungen gelten!
Wer glaubt, muss die Vernunft opfern.
(Sören Kierkegaard, dänischer Philosoph u. Theologe, 1813-1855)
Unwissenheit ist die Mutter der Frömmigkeit.
(Sophisten, ca. 400 v.u.Z.)
Der Arzt sieht den Menschen in seiner ganzen Schwäche, der Advokat in seiner ganzen Schlechtigkeit und der Priester in seiner ganzen Dummheit.
(Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph und Autor, 1788-1860; in Parerga und Paralipomena, Psychologische Bemerkungen)
Die nachstehend angeführten Literatur- Empfehlungen stellen nur eine kleine, subjektive Auswahl ohne jegliche Bewertung dar.
Sie stehen exemplarisch für eine Vielzahl interessanter Bücher zu unseren Themen.
Franz Buggle
Denn sie wissen nicht, was sie glauben – Oder warum man redlicherweise nicht mehr Christ sein kann
Rowohlt 1992, überarb. u. erw. Neuauflage Alibri-Verl. 2004
Eine grundlegende Kritik der christlichen Ethik auf der Basis der aktuellen Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie. Buggle stellt die Frage, ob jemand gleichzeitig auf dem Fundament der Bibel Christ sein & intellektuell redlich bleiben, konsequent denken, human handeln kann - und antwortet mit Nein. Der Psychologieprofessor belegt diese Einschätzung anhand einer Analyse biblischer Texte (auch des Neuen Testaments).
(Das Buch ist auch in vielen Freiburger Buchhandlungen zu kaufen; bitte danach fragen!)
Hier geht es um konfessionsfreie Menschen die ihr Leben bei bestimmten Umbrüchen wie z.B. Erwachsenwerden, Hochzeiten, Tod durch Rituale begleiten möchten, dazu aber nicht die Dienste der Kirchen und damit der christlichen Ideologie in Anspruch nehmen möchten.
Welche Möglichkeiten es dazu in Freiburg gibt, sind unten aufgelistet.
Nach langen Auseinandersetzungen wurde nun im Oktober 2006 der Berg-Naturfriedhof für Urnenbestattungen in der Nähe von Oberried eröffnet. Das Konzept dieser naturnahen, freien Bestattung besteht darin, dass bis zu 12 Urnen im Wurzelbereich eines Baumes (Friedhain) eingesetzt werden und am Baumstamm dann lediglich Namensschilder mit Geburts- und Todestag angebracht werden. Jede weitere Grabpflege wird der Natur überlassen. Alle Symbole (auch religiöse) sind verboten. Ein schönes Konzept für alle die glauben, dass der Mensch nicht herausgehobene "Krone der Schöpfung" sei, sondern mitten in der Natur beheimatet ist und im Leben und im Tod untrennbar mit ihr verbunden ist.
Nachfolgende Satire aus atheisten-info ist eine Mischung aus intelligentem, hintergründigem, aber z.T. auch sehr deftigem Humor.
Desshalb nochmals das Kurt Tucholsky Zitat:
Was darf Satire? Alles!
Bitte hier klicken --> atheisten-info - Satire
Richard Dawkins , Evolutionsbiologe und Autor zahlreicher Bestseller, bringt im Anhang seines Buches "Die Schöpfungslüge" unter dem Titel "Die Geschichtsleugner" erschreckende Zahlen.
Die Zahlen stammen aus einer Gallup- Umfrage die seit 1982 mit gleicher Fragestellung in unregelmässigen Abständen durchgeführt wird (Antwort- Prozente aus dem Jahr 2008 in Klammern):
Frage: Welche der folgenden Aussagen kommt Ihren Ansichten über die Entstehung und Entwicklung der Menschen am nächsten?
Der Verein setzt sich für das Primat und die Verbreitung des an den Erkenntnissen der Wissenschaft orientierten, vernunftgeleiteten Denkens, für die Durchsetzung der allgemeinen Menschenrechte, insbesondere der Meinungs-, Geistes- und Religionsfreiheit, für die Trennung von Religion und Staat sowie für den Abbau religiöser und kirchlicher Privilegien ein.
Die Ziele sollen insbesondere erreicht werden durch:
Die Evolutionären Humanisten Freiburg setzen sich für das Primat und die Verbreitung des an den Erkenntnissen der Wissenschaft orientierten, vernunftgeleiteten Denkens ein. Wir treten ein für die Durchsetzung der allgemeinen Menschenrechte. Wir wollen Meinungs-, Geistes- und Religionsfreiheit: Jeder Mensch darf eine Religion haben und ausüben, aber alle Menschen besitzen auch das Recht, keine Religion zu haben und in keiner Weise an religiösen Handlungen teilhaben zu müssen.
Wir wollen die Trennung von Religion und Staat und die Abschaffung aller Privilegien der Religionsgemeinschaften. Dies ist kein akademisches Problem, sondern es hat beachtliche finanzielle und politische Auswirkungen und betrifft jeden von uns im alltäglichen Leben.
Wir nennen uns „Evolutionäre Humanisten“,
weil die Welt sich nach den Erkenntnissen der Wissenschaft in einem fortlaufenden Prozess der Entwicklung und Veränderung befindet (Evolution)
und weil wir uns auf die Werte des Humanismus und der Aufklärung berufen (Immanuel Kant: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“).