Das Streitgespräch „Wenn Gott nicht existiert, ist alles erlaubt“ zwischen Prof. Dr. Dr. Bernhard Uhde und Dr. Dr. Joachim Kahl fand am Freitag, 23. September 2011 im Audimax der Uni Freiburg , am Vorabend des Papstbesuchs in Freiburg, statt. Veranstalter des Streitgesprächs waren die Evolutionären Humanisten Freiburg im Rahmen des Bündnisses "Freiburg ohne Papst".
Am Freitagabend, 23.9. war der größte Saal der Universität, das Audimax, mit mehr als 1.000 Besuchern total überfüllt, man stand auf den Gängen und saß auf den Treppenstufen. Im Rahmen der Veranstaltungsserie "Freiburg ohne Papst" diskutierten auf hohem Niveau der Marburger Philosoph Dr. Dr. Joachim Kahl, einer der prominentesten Atheisten des Landes, und der Religionswissenschaftler Dr. Dr. Bernhard Uhde, katholischer Theologe an der Freiburger Uni, über Dostojewskis Behauptung, wenn Gott nicht existiere, sei alles erlaubt.
Anders als Benedikt XVI. in seiner Bundestagsrede, stellte Joachim Kahl in großer Klarheit dar, dass es keines "Schöpfergottes" bedürfe, um die humanen Regeln zu definieren, welche die Menschen benötigen, um friedlich zusammenzuleben und freundlich miteinander umzugehen. Und auch Bernhard Uhde bestätigte, dass kein Gottesbegriff nötig sei, damit die Menschen zu einem solidarischen Zusammenleben finden, sondern dass sich dies in der Praxis entwickle und vollziehe.
(Für weitere Info und Diashow bitte "Weiterlesen" klicken)