Kirchenaustritt in Freiburg

Hier finden Sie eine Zusammenfassung was zu tun ist, wenn Sie in Freiburg aus der Kirche austreten wollen. Unter den angegebenen Links finden Sie die jeweils zuständige Behörde oder das Internet- Portal. Der Verfahrensablauf in Baden-Württemberg ist auch im BW- Serviceportal beschrieben.

  • Der Kirchenaustritt muss persönlich beim Standesamt erklärt werden. Standesamt - zuständige Abteilung. (Mit Adresse, dem Anfahrtsweg dorthin, sowie den Telefonnummern der zuständigen MitarbeiterInnen)
  • Personalausweis oder Pass mitbringen. Bei Verheirateten oder Geschiedenen: zusätzlich Familienstammbuch; bei Nichtverheirateten: zusätzlich Geburtsurkunde. Sie erklären, dass Sie aus Ihrer bisherigen Religionsgemeinschaft (Kirche) austreten wollen. Es ist keinerlei Begründung erforderlich.
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Keine Rückbesinnung auf die Kirche in 2013 (und Folgejahren)

Im "Freiburger Amtsblatt" (14. Februar 2014 · Ausgabe Nr. 617 · Seite 3; Artikel "Von der Wiege bis zur Bahre") wurde die Freiburger Standesamt-Statistik 2013 veröffentlicht. Wer gehofft hat, dass sich die Zahl der Kirchenaustritte nach "Beruhigung" des Missbrauchsskandals "normalisieren" wird, wird wohl enttäuscht sein. Amtsblatt: "Von einer generellen Rückbesinnung auf die Kirche kann nach den Zahlen des Standesamts nicht gesprochen werden – im Gegenteil"

Kirchenaustritts-Statistik vom Standesamt Freiburg für 2013

Orginaltext Freiburger Amtsblatt:

Die ohnehin schon hohe Zahl an Kirchenaustritten ist gegenüber 2012 nochmals deutlich angestiegen: 1272 Personen kehrten ihrer Religionsgemeinschaft den Rücken, 338 mehr als im Vorjahr. Wie in der Vergangenheit ist der Aderlass bei der katholischen Kirche besonders hoch. Sie verlor 2012 exakt 801 „Schäfchen“.

(Anm.: Im Amtsblatt steht hier das Jahr 2012. Auf Nachfrage wurde die falsche Jahresangabe eingeräumt. Die richtigen Zahlen der Austritte aus der katholischen Kirche lauten:   2012: 557 Austritte    2013: 801 Austritte)

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Die Legende von der Christlichen Leitkultur

Veranstaltungsplakat "Christliche Leitkultur"

Die Vortragsveranstaltung der Evolutionären Humanisten Freiburg e.V. mit dem Althistoriker M.A. Rolf Bergmeier fand am 04.12.2015 in der Universität Freiburg statt.

Thesen zur „christlich-abendländischen Kultur“

 

  1. Europas Kultur gründet im klassischen Athen, als das Wort des Bürgers und die Sprache der Vernunft an die Stelle der Sprüche von Orakeln und Wahrsagern treten, als die demokratische Mitsprache aller anerkannten Bürger beschlossen, Theater gegründet und unvergleichlich schöne „klassische“ Kunstwerke geschaffen werden.
  2. Rom ergänzt die griechische Kultur, schafft Ordnung, liefert den Völkern Recht und Gesetze, Thermen und Theater, Fernstraßen und Städte. Zusammen mit der griechischen Kultur ist die römische bis heute stilbildend. Wir nennen sie „antike“ Kultur. Ihre überragende Bedeutung für die westliche Welt ist unbestritten. Sie ist das Fundament, auf dem Europa ruht.


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Vertretungen humanistischer Moslems in Deutschland

Muslimisches Forum Deutschland

Logo Muslimisches Forum

Das soeben neugegründete "Muslimische Forum Deutschland" versteht sich als Vertretung der durch die bisherigen muslimischen Gruppen nicht vertretenen liberalen und humanistischen Moslems. Sowohl in der Gründungserklärung als auch in den 17 "Berliner Thesen" finden sich Aussagen die man so von muslimischen Gruppen nicht erwartet hätte.


Zentralrat der Ex-Muslime e.V.

Logo "Zentralrat der Ex-Muslime"

Der schon seit einigen Jahren existierende Verein Zentralrat der Ex-Muslime e.V. vertritt die Interessen all jener Menschen, die sich vom muslimischen Glauben abgewandt haben oder diesem niemals angehörten, obwohl sie einem sog. “muslimischen Herkunftsland” entstammten.


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„Christliches Menschenbild“ darf kein Maßstab sein

Pressemitteilung Nr. 3/2015 vom 24.10.2015

Humanisten kritisieren Bildungsplanreform

Als Anschlag auf die Glaubens- und Gewissensfreiheit“ haben die Evolutionären Humanisten Freiburg (EHF) die Absicht des Kultusministeriums bezeichnet, die „Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt“ im Rahmen der Bildungsplanreform 2016 an ein „christliches Menschenbild“ zu koppeln.

Im Entwurf der Leitperspektive „Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt (BTV)“ wird formuliert: „Kernanliegen der Leitperspektive ist es, Respekt sowie die gegenseitige Achtung und Wertschätzung von Verschiedenheit zu fördern. Grundlagen sind die Menschenwürde, das christliche
Menschenbild sowie die staatliche Verfassung mit dem besonderen Schutz von Ehe und Familie.“

EHF-Sprecher Arno Ehret (Freiburg): „Diese Formulierung ist weder mit dem Grundgesetz vereinbar, das die Bundesrepublik Deutschland zu weltanschaulich-religiöser Neutralität verpflichtet, noch steht sie im Einklang mit der Landesverfassung und dem Schulgesetz.“ Die Reduzierung des Bildungsauftrags auf ein nicht näher definiertes „christliches Menschenbild“ sowie auf den „besonderen Schutz von Ehe und Familie“ laufe dem Ziel der Erziehung zur Toleranz und zur Akzeptanz von Vielfalt eher zuwider.

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Die Partei der Humanisten (PdH) stellt sich vor

Logo der Partei der Humanisten

Im Rahmen einer EHF- Veranstaltung am 07.Oktober 2015 im Freiburger InterCity-Hotel stellten 2 Vorstandsmitglieder der Partei der Humanisten (PdH) ihre Partei vor.
Es ging sowohl um die bisherige Entwicklung und die zukünftigen Pläne der jungen Partei als auch (vor allem in der lebhaften anschliessenden Diskussion) um deren konkrete politischen Ziele.

Video von der Veranstaltung: http://www.humanisten-freiburg.de/videos (unter Kapitel A3)

 
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